Rexingen - mein Ort

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Willkommen in Rexingen!

Rexingen ist eine Gemeinde mit ca. 1 300 Einwohnern - ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Horb am Neckar - und liegt 4 km westlich der Kernstadt in einem Seitental des Neckars.

Wir haben eine gute Infrastruktur mit Kindergarten und Grundschule, inmitten einer sehr eindrucksvollen Landschaft mit viel Wald - Feld und Flur, also Naherholung pur!

Rexingen ist ein weltoffener Ort mit einer sehr vielfältigen, lebendigen Dorfkultur und einer besonderen und interessanten Ortsgeschichte. Das alles können Sie hier digital kennen lernen ... und wenn wir Sie neugierig gemacht haben, dann besuchen Sie uns! Lernen Sie die vielfältigen Seiten Rexingens zu Fuß z. B. auf den neu konzipierten Rexinger Themenwegen kennen.

Genießen Sie unsere Natur bei einem Winterspaziergang. Alles Gute, Glück und Gesundheit für das Neue Jahr 2023 wünscht Ihnen und Ihren Familien

Die Ortsvorsteherin

Birgit Sayer

Die Hiebmaßnahmen, die seit vielen Monaten im Rexinger Wald umgesetzt werden, beschäftigen viele Rexinger Bürgerinnen und Bürger und die Besucher unserer Themenwege. Immer wieder hat die Ortschaftsverwaltung Gespräche gesucht mit den verantwortlichen Stellen. Die Bemühungen brachten Ortstermine und Diskussionen, letztendklich konnten wir so gut wie nichts bewirken. Wir möchten Sie nun mitnehmen in unsere Auseinandersetzung mit dem Thema Wald und Waldwirtschaft. (Link zum Bericht "Es war einmal ...ein Waldjuwel" mit vielen Fotos).

Wald2022Den folgenden Brief schrieb die Ortschaftsverwaltung Rexingen bereits im Februar 2021 an die Horber Gemeinderäte und an die zuständigen Stellen des Forstamtes, unterschrieben von allen Ortschaftsräten:

(...) Wieder und wieder gibt es großflächige Hiebsmaßnahmen. Kaum sind die letzten Spuren von schwerem Gerät in den Rückegassen einigermaßen verwachsen, werden wieder Trassen durch den Wald gefahren. Vor-Ort-Termine mit den Ortsvorstehern sollen die Emporung der Bevlkerung auffangen. Es läuft ab wie immer: Es gibt für jeden Baum, der gefällt wird, eine Erklärung, und... "wir sind immer noch unter den Zhalen der Forsteinrichtung". Die Argumente sind in den vielen Jahren immer die gleichen.

Der Wald ist ein Thema im ganzen Land: Der Wald leidet unter dem Klimawandel! Die Waldwirtschaft muss verändert werden! Der Wald ist bedroht!

Der aktuelle Waldzustandsbericht der Bundesregierung liegt vor und es ist in unseren Wäldern 5 nach zwölf! Baden-Württemberg ist ganz vorne dabei.

Wo sehen wir eine Konsequenz daraus? Was ändert sich hier bei uns in der Forstwirtschaft? Wer soll umdenken? Wann denken wir um? Kann man sich bei all den akuten klimatischen Veränderungen noch an einer 10-jährigen Forsteinrichtung orientieren?

Nach wie vor werden die Flächen durchforstet - große, starke, gesunde Bäume massenweise entnommen. Genau die Bäume, die das Empfinden eines Waldgefühlts ausmachen. Was übrig bleibt sind aufgebrochene Flächen, die man kaum mehr als Wald bezeichnen kann, auf die die Eigenschaften CO2-Speicher, Schattenspender und Wasserspeicher nicht mehr zutreffen. Flächen, die durch die Entfernung der großen Bäume noch extremer einem Sturm, der Hitze und der Kälte ausgesetzt sind, noch anfälliger sind für Krankheiten.

Man muss die Bäume fällen, "bevor sie aus der Nutzungsgrenze herausfallen" - auch ein genanntes Argument für die Fällung großer Bäume. Heißt, man muss sie fällen, so lange sie vom Durchmesser her noch verarbeitet werden können.

Einganz klarer - rein wirtschaftlicher - Gesichtspunkt. Denn, wen stären große, alte Bäume jenseits der Nutzungsgrenze? Was bleibt uns letztendklich für ein Wald, der zusätzlich zu allen Sturm- und Schädklingsschäden unter diesen Aspekten durchforstet wird?

Wir kennen auch das Argument, dass die großen Bäume entnommen werden müssen, damit Naturverjüngung möglich ist. Aber wie kommen wir so zu einem robusteren Mischwald, mit vielen verschiedenen Baumsorten, der den Herausforderungen des Klimawandels besser standhalten kann, wenn wir auf "Naturverjüngung über Samenflug" setzen? Bleibt da der Buchenwald nicht immer ein Buchenwald und wird man nicht wieder nur die Fichte antreffen? Wo werden denn die Wälder aufgeforstet, wie man es in den Medien immer hört? Findet das auch bei uns statt? Wohin gehen die Millionen der Bundesregierung zur Rettung des Waldes?

Wieso haben Bürger das Gefühl, dass hier Ressourcennutzung vorherrscht und nicht Ressourcenschonung? Wieso haben wir immer das Gefühl, dass uns wirtschaftliche Interessen als waldbaulich erforderliche Maßnahmen erklärt werden? Wieso sind wir denn so besorgt um den Wald, wenn doch "immer mehr nachwächst, als herausgenommen wird"?... mit diesem Argument wird oftmals die Waldbegehung beendet.

Diese Aussage beruhigt uns aber schon lange nicht mehr, wir sind beunruhigt über das was wir draußen sehen. Dass Fällungen wegen Sturmschäden und Schädklingsbefall sein müssen ist uns bewusst und sie sind außer Frage.

Unser Wlad ist für viele Menschen Naherholungsraum und ein wichtiges Allgemeingut. In der neuen Waldstrategie des Landes BW wird an vielen Punkten auf die Wichtigkeit des Waldes für Erholung und Gesundheit des Menschen hingewiesen. die Rolle des Waldes soll eine Wende zu mehr Naturschutz und mehr Wertschätzung. Wann beginnen wir damit?

Darf der wirtschaftliche Faktor so wichtig sein, dass man so großflächige Hiebmaßnahmen durchführen muss? Ist der Wert eines gesunden Baumes für die Waldökonomie und die Biodiversität nicht wesentlich höher als der, den er gefällt erbringt? Hat sich heute nicht die Gewichtung hin zum Schutz der Funktionen von Boden, Klima, Artenvielfalt und ERholung verschoben? Die Wirtschaftlichkeit darf nicht mehr der alles bestimmende Aspekt sein!

Wir möchten mit diesen Fragen und Bedenken einmal ganz deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir gegen Hiebmaßnahmen sind, die aus rein wirtschaftlichen Interessen regelmäßig durchgeführt werden. Wir fordern, dass die Fällungen gesunder Bäume in diesem Ausmaß nicht mehr in unseren Wäldern stattfinden!

Es gab nach unserem Brief mehrere Ortstermine, bei denen uns wieder ausführlich erklärt wurde, weshalb in diesem Ausmaß Hiebmaßnahmen stattfinden - immer dieselben Argumente, die erst nachvollziehbar erscheinen und wenn dann die Motorsägen und die schweren Rücke-Maschinen loslegen erscheint alles nur brachial...

Die Stadtverwaltung versichert, dass es keinen wirtschaftlichen Druck von politischer Seite her gibt und die Maßnahmen des Forstes an erster Stelle unter rein forstwirtschaftlichen Aspekten durchgeführt werden. Die Verantwortlichen verlassen sich auf die Kompetenz der Forstverwaltung.

Was neuerdings zu den Plänen der Forsteinrichtung erschwerend hinzukommt ist, dass das Thema "Vrekehrssicherheit" unter dem neuen Förster Merklinger eine neue Dimentsion bekommen hat. Im Umfeld von 30m müssten bei allen Tafel und Bänken - an Stellen, an denen Waldbesucher zum Verweilen eingeladen werden - Verkehrssicherheitsmaßnahmen getroffen werden, d.h. jeder zweifelhafte Baum müsste entfernt werden. wenn das in letzter Konsequenz umgesetzt werden muss, dann iste es für den Wald besser, wir entfernen Bänke und Tafel .. was für eine absurde Situation! "Betreten des Waldes auf eigene Gefahr" - so steht es im Landeswaldgesetzt - für die Auslegung der Verkehrssicherheit aber gibt es kein Gesetz.

Was bleit von unserem Wald nach Sturmschäden, Käferbefall und großen Hiebmaßnahmen, wenn nun noch dieses zum Tragen kommt?

Der katholische Kindergarten darf aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht mehr an seinen beliebten Platz im Wald beim Denkmal. Die Erzieherinnen sind verunsichert und die Kinder traurig, dass sie nicht mehr dorthin dürfen. Seit Generationen gehen Kinder und Erzieherinnen in den Wald. Spaziergänge dürfen noch gemacht werden, sobald die Kinder aber an einem Platz verweilen, muss dort die Verkehrssicherheit hergestellt sein.

Solange die Förster für die Verkehrssicherheit im Wald in die Haftung genommen werden können, wird diese ein zunehmendes Problem vor Ort - für Mensch und Wald.

Wir müssen nun Wege anders deklarieren -zu Wald- und Forstwegen, dass dort keien massiven Verkehrssicherheitsmaßnahmen getroffen werden müssen. So sind sie der Haftung des Forstes entzogen. Kann es im Wald überhaupt Verkehrssicherheit geben?

Der Wald wird uns immer wieder beschäftigen. Auch, weil sehr vielfältigen Anforderungen gerecht werden muss: Naherholung, Lebensrau, Wasserspeicher, CO2-Speicher, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Bereitstellung von Holz für Brennholz, Pellets und Hackschnitzel. Gibt es den Wald, der das alles leisten kann? Kann es nicht auch Bereiche für geschützen Lebensraum und Nacherholung geben, in denn die Wirtschaftlichkeit nicht an erster STelle steht? Wo es nicht immer regelmäßig zu solchen massiven Eingriffen kommt?

 

Lage

- über die B14 / Neckartal 3 km zur Großen Kreisstadt Horb
- 10 min. zum Autobahn-Anschluss
A 81 Stuttgart / Singen
- über die A 81 oder B 14 in 20 min. nach
Sulz
- über die B 28 in 25 min. zur
Kreisstadt Freudenstadt
- über die A81 in 35 min. nach
Böblingen/ Sindelfingen
- über die A 81 in 50 min. zur
Landeshauptstadt Stuttgart
- über die A81 in 1h 20 min. nach
Konstanz / Bodensee

Nächste Bahnhöfe:
in 5 min.: Horb -
ICE Bahnlinie Stuttgart-Singen
in 5 min.: Horb - Bittelbronn - Bahnlinie Eutingen-Freudenstadt-Karlsruhe

Busverbindungen:
direkt in Richtung Freudenstadt / Horb / Waldachtal - Fahrplan

Lageplan

Förderverein für Dorfkultur e.V. in Kooperation mit der Ortschaftsverwaltung Rexingen, Freudenstädter Str. 52, 72160 Horb

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